AGBs

Allgemeine Geschäfts - und Beförderungsbedingungen

Stand 10/2003

    1. Geschäftsbedingungen
      1. Die Firma Stylis Transporte ist eine Vermittlungszentrale für Kurier – und Transporte.
        Sie vermittelt Transportaufträge zwischen dem Auftraggeber und dem Vertragspartner des Kurierdienstes – nachfolgend kurz “Stylis Transporte” genannt.
      2. Der Beförderungsvertrag zwischen dem Auftraggeber und dem Auftragnehmer kommt durch die mündliche oder schriftliche Annahme des Angebots des Auftraggebers zustande.
      3. Die Beförderung erfolgt der aufgeführten Beförderungsbedingungen.
      4. Zustellungen und Auslieferungen von Sendungen erfolgt nur gegen Unterschrift des Empfängers oder sonstigen Personen, von denen nach Umständen angenommen werden muss, dass sie zur Annahme der Sendung berechtigt sind.
        Eine weitergehende Haftung ist mit dieser Dienstleistung nicht verbunden.
        Ansprüche wegen etwaiger Verluste der Sendung verjähren nach 6 Monaten.
      5. Der Auftragnehmer bestimmt Art und Weg der Sendung. Andere Transporteure oder Unternehmer können mit der Sendung beauftragt werden.
      6. Die Berechnung der Aufträge erfolgt nach der jeweils gültigen Preisliste oder Einzelabsprache. Rechnungen sind nach spätestens 14 Tagen fällig. Im Falle des Verzuges dürfen je angefangenem Kalendermonat 8% Verzugszinsen berechnet werden. Eine Aufrechnung mit Gegenansprüchen ist nicht zulässig.
      7. Sollte eine der Bestimmungen der Beförderungsbedingungen unwirksam sein oder werden, so wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon nicht berührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmungen tritt ersatzweise die entsprechende Bestimmungen aus den Allgemeinen Beförderungsbedingungen für den gewerblichen Gütenahverkehr mit Kraftfahrzeugen – “AGNB” und für den grenzüberschreitenden Verkehr die “CMR” in Kraft.
      8. Erfüllungsort und Gerichtstand ist Düsseldorf.

 

  1. Beförderungsbedingungen
    1. Von der Annahme zur Beförderungen ausgeschlossen sind Güter von besonderem Wert, darunter:
      Münzen, Banknoten, Briefmarken, Diamanten, lose Edelsteine, Kunstwerke, Schmuck sowie alle Sendungen, deren Wert 1200,00 Euro überschreiten; Waren, deren Beförderungen besondere Einrichtungen erfordern; Waren, die durch die Beschaffenheit andere Waren beeinträchtigen und gefährden; die schnellem Verderb oder Fäulnis ausgesetzt sind; unverpackte Warensendungen; gefährlicher Güter, für die nach der Verordnung über die Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße, Dokumentations- oder Kennzeichnungspflicht vorgeschrieben sind. Ebenso Güter, die auch Bestandteil der Bestimmungen der IATA sind. Werden derartige Güter ohne besonderen Hinweis übergeben, so haftet der Auftraggeber auch ohne Verschulden für jeden daraus entstandenen Schaden.
    2. Weiterhin vom Transport ausgeschlossen sind alle dem Beförderungsverbot nach § 2 des Postgesetzes unterliegen Sendungen.
    3. Jede Sendung muss beförderungssicher verpackt und mit einer entsprechenden Versandanzeige versehen sein. Die Versandanzeige muss ordnungsgemäß an der Sendung befestigt werden. Jede Sendung gilt als Einzelsendung.
      Sendungen, die nach dem Ermessen des Auftragnehmers unzulänglich verpackt sind, von der Beförderung ausgeschlossen.
    4. Sollte eine Sendung falsch adressiert sein, so wird der Auftragnehmer die Sendung an den Absender zu dessen Lasten zurücktransportieren.
    5. Der Auftragnehmer wird stets bemüht sein, die regulären Auslieferungszeiten einzuhalten.
      Der Auftragnehmer haftet jedoch unter keinen Umständen für verzögerte Auslieferungen, unabhängig von der Ursache der Verzögerung.
      Desgleichen haftet der Auftragnehmer nicht für Folgeschäden, die durch eine verzögerte Auslieferung entstehen könnten, welcher Art sie auch immer sein mögen. Der Verlust oder die Beschädigung einer Sendung ist beim Auftragnehmer innerhalb von 3 Werktagen nach Auslieferung zu rügen.
    6. Der Auftragnehmer haftet für den Verlust einer Sendung bis zu 250,– Euro pro Sendung. Soweit im Absenderbeleg dein höherer Wert angegeben ist, gilt dieser Betrag pro Sendung als Haftungshöchstgrenze. Wird eine weitergehende Haftung erwünscht, so dann diese nach Rücksprache vom Auftragnehmer übernommen werden. Der entsprechende Wert muss auf der Versandanzeige angegeben sein. Eine Eindeckung des SVS / RVS gilt als ausdrücklich untersagt.
    7. Der Auftragnehmer haftet unter vorstehenden Bedingungen grundsätzlich nur, wenn den Auftragnehmer ein Verschulden trifft. Die Entlastungspflicht trifft den Auftragsnehmer. Ist indes ein Schaden am Gut äußerlich nicht erkennbar gewesen, so hat der Auftraggeber nachzuweisen, dass der Auftragnehmer den Schaden verursacht hat. Die Haftung des Auftragnehmers ist, soweit überhaupt gegeben, in jedem Fall auf 2500,– Euro begrenzt.
    8. Der Auftraggeber wird den Auftragnehmer bei Verlust, Beschädigung oder Verzögerung von allen Ansprüchen Dritter, einschließlich eigener Versicherer, freistellen, die über die vom Auftragnehmer im Rahmen dieser Beförderungsbedingungen zugestandenen Haftung hinausgehen würden.
    9. Alle Ansprüche gegenüber dem Auftragnehmer aufgrund beschädigter oder abhanden gekommener Sendungen verjähren in 6 Monaten. Die Verjährung beginnt mit dem Tag Versendung.
    1. Zur Geltendmachung etwaiger Ansprüche muss der Absender über seinen Absenderbeleg (Auftragnehmer genehmigter Beleg) verfügen.
    2. Tritt ein Schadenereignis ein, das Voraussichtlich zu einem Ersatzanspruch führen kann, ist unverzüglich der Auftragnehmer zu unterrichten.

 

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